Roland Tchakounte 01-02-2014

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Roland Tchakounté ist ein Bluesmusiker aus Kamerun, der die Grenzen des Genres auf geniale Art und Weise erweitert und sprengt. Er nimmt die Musik seines Volkes der Peul, in dessen Sprache er auch überwiegend singt, und kombiniert die Harmonien seiner afrikanischen Heimat mit den Rhythmen und der Energie des Blues eines John Lee Hookers, der wie Ali Farka Touré zu seinen großen Vorbildern gehört. Kongenial unterstützt wird er bei seinen Auftritten vom kongenialen zweiten Gitarristen Mick Ravassat, der den Blues in Tchakountés Musik betont.

Der Schlagzeuger Matthias Bernheim und der Bassist Pascal Santon vervollständigten bei ihrem ersten Auftritt in Weil 2012 das Quartett, der diesjährige Auftritt wird im Quintett stattfinden - Keyboards werden den Sound abrunden.

Dieses Konzert wird nicht nur Bluesfreunde begeistern, sondern auch Fans der Weltmusik ansprechen und zeigt einmal mehr die Vielfalt des Blues.

Datum: 01. Feb. 2014

Beginn: 20:00
Einlass: 19:00
Eintritt: 25 €
Der Vorverkauf erfolgt über Reservix an den bekannten VVK-Stellen oder über diesen direkten link:


Ort: Altes Rathaus (Gewölbekeller), Hinterdorfstr. 39, 79576 Weil am Rhein

 

 



Presseinfo Roland Tchakounté:

Geboren in Kamerun, weit weg von den Baumwollfeldern seiner entfernten Vorfahren, verbrachte Roland Tchakounte seine Lehrjahre als Musiker zuerst an der Percussion und später an der Gitarre.

Nachdem er sich auch auf der Harmonika seine Fertigkeiten aneignete, sammelte er als Bassist und Sänger seine ersten Bühnenerfahrungen in diversen lokalen Formationen in Kamerun. Zu dieser Zeit interpretierte er vor allem Cover-Versionen von James Brown, Wilson Picket und Jimi Hendrix etc.

Infiziert vom „Virus des Blues" wurde er schließlich beim Anhören von John Lee Hookers „Crawling Kingsnake". Von da an hatte er nur noch einen Traum, nämlich ein „Bluesman" zu werden.

Roland Tchakounté brachte es fertig, eine unverwechselbare Synthese der Klänge seiner afrikanischen Wurzeln mit den diversen Einflüssen des Blues herzustellen. Er singt seine Lieder vorwiegend in „Bamiléké", seiner afrikanischen Muttersprache. Das 1999 erschienene Album „Bred Bouh Shuga Blues" verhalf ihm zum eigentlichen Durchbruch in der Blues-Scene. Im Jahre 2005 folgte das Album „Abango", ein Werk das im Akustik-Duo aufgenommen wurde. Mit diesem Programm bereiste Roland Tchakounté zusammen mit seinem engen Freund, Gitarrist und Sänger Mick Ravassat, während zahlreichen Tourneen die USA (Chicago, Memphis), Kanada (Montreal, Mont Tremblant)und Belgien.

Im Jahre 2006 lernte Roland Tchakounté den Schlagzeuger und Percussionisten Mathias Bernheim kennen, der sich durch sein einfaches, aber sehr wirkungsvolles Spiel auszeichnet. Das im Februar 2008 veröffentlichte Album „Waka" repräsentiert ein Live-Konzert im „New Morning" in Paris. Mit dieser erweiterten Formation spielte er erneut auf den Bühnen Belgiens und Kanadas, aber auch in Indonesien, Vietnam, Malaysia Litauen, Kroatien, diversen Staaten Afrikas sowie in Cognac, Vaison la Romain und weiteren Städten Frankreichs.

Roland Tchakounté bezeichnet seine Musik als Melodien der Wildnis und lässt dabei seine Trauer oder auch Glücksgefühle einfließen. Er möchte aber auch seiner politischen Meinung kundtun und auf den vielmals vergessenen Kontinent Afrika aufmerksam machen.

Er macht keinen Hehl aus seiner Bewunderung für die Zahlreichen Stars des Blues wie z.B. Sun House, Robert Johnson, Elmore James oder Muddy Waters, bezeichnet aber John Lee Hooker und Ali Farka Touré als seine wahren Meister.

Roland Tchakounté's größter Wunsch oder sogar Utopie, wie er es bezeichnet, wäre, dass sich sämtliche Menschen dieser Welt vereinigen und als eine große Familie leben könnten, ohne die Barrieren von Rassen oder Hautfarben.

Es ist eine Tatsache, dass der Blues in Europa nicht den gleichen Stellenwert besitzt, wie z.Bsp in den USA oder im speziellen in Afrika, wo die schwarze Bevölkerung immer wieder mit neuen Tragödien konfrontiert wird. „Was ich in meinen Liedern singe, sind die gleichen Geschichten, wie die der Pioniere des Blues. Ich schreibe und singe um die bitteren Gefühle, die während meines Lebens entstehen, zu ertränken" so eine Aussage Roland Tchakounté 's.

Sein neues Album „Blues Menessen" behandelt dieselben Themen. Wiederum wandert Roland auf den Pfaden der ersten Pioniere des Blues, die ihre Musik als Heilmittel gegen ihre Gefühlsschwankungen sahen, in der Sicherheit, dass nur der Blues selbst den Blues heilen kann.


Und hier einige Impressionen von Roland's erstem Auftritt in Weil am Rhein

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